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HOT-Sauerstofftherapie-UVB

Hämatogene Oxidationstherapie - Ultraviolettbestrahlung des Blutes, eine Sauerstofftherapie.

Die Bestrahlung des Blutes mit ultraviolettem Licht erfolgte versuchsweise schon in den dreißiger Jahren durch Havlicek, der seine Ergebnisse auf der 58. Tagung der deutschen Gesellschaft für Chirurgie vorstellte. Im Jahr 1948 erfolgte die Bestrahlung von Blut in einer selbstgefertigten Quarzglasspirale.  Dr. Frederico Wehrli, ein schweizer Arzt, setzte in seiner Privatklinik die Blutbestrahlung in grösserem Umfang ein.

In meiner Ausbildung zum Arzt für Naturheilverfahren, in der ich immer versuchte, seriöse, wissenschaftlich nachvollziehbare Naturheilverfahren von dubiosen Verfahren abzugrenzen, waren die Hämatogene Oxidationstherapie und die UVB-die Ultraviolettbestrahlung des Blutes die erste mich faszinierende und überzeugende Therapie! Ich lernte Ärzte kennen, die beide Therapien erfolgreich in der Klinik anwendeten. So zum Beispiel in der Endoklinik in Hamburg, in der mit Hilfe der Therapien der postoperative Aufenthalt nach orthopädischen Operationen  bei geschwächten Patienten verkürzt werden konnte.
Eine wissenschaftliche Betrachtung im Rahmen einer Doktorarbeit, in der die Unwirksamkeit der Blutbestrahlung nachgewiesen werden sollte, wies dagegen die Wirksamkeit der Behandlung nach.
Dr. Stadtländer, den Verfasser, konnte ich in den 90 er Jahren noch kontaktieren, um mir noch letzte bestehende Unklarheiten meinerseits erklären und beseitigen zu lassen.



Was passiert bei der HOT und UVB?

Es wird venöses Blut in eine sterile Vakuumflasche abgenommen, und anschließend mit ultraviolettem Licht bestrahlt. Der Unterschied der HOT zur UVB (Ultraviolettbestrahlung des Blutes) ist, daß bei der HOT das Blut zusätzlich mit medizinischem Sauerstoff aufgeschäumt wird, welches zum einen die Blutoberfläche vergrößert, und das Blut besser bestrahlt wird. Außerdem wird der Sauerstoff selbst durch die Ultraviolettbestrahlung aktiviert.


Durch die Blutbestrahlung werden die Fließeigenschaften des Blutes deutlich verbessert, deswegen sind die Domäne der Behandlung Durchblutungsstörungen im Körper.

Die Therapie verändert die Elastizität der roten Blutkörperchen, das Blut ist "flüssiger" und die Organe wird besser durchblutet. Es werden sogenannte "Radikalfänger" gebildet, die Radikale im Körper abfangen. Das Blut gibt den gebundenen Sauerstoff leichter an das umliegende Gewebe ab. Durch Einfluss auf die Prostaglandinsynthese hat die Therapie einen entzündungshemmenden Einfluss. Es werden sog. Albuminbruchstücke gebildet, die letztendlich einen ebenfalls entzündungshemmenden Einfluss im Körper haben.

Was ist der Unterschied zwischen der HOT und der UVB?

15 Behandlungen der UVB entsprechen ungefähr 10 Behandlungen der HOT.

Der Einfluss auf den medizinischen Sauerstoff ist bei der HOT höher als bei der UVB. Dafür ist die UVB schneller und einfacher durchführbar.
Die HOT ist intensiver. Patienten, die sich behandeln lassen, berichten kurz nach der Therapie von einem Wärmegefühl im Körper, was die Zunahme der Körperdurchblutung beschreibt.
Durchgeführt werden bei der HOT Behandlung 10 Sitzungen, bei der UVB ca. 15 Sitzungen.
Danach können je nach Bedarf einmalige Auffrischungsbehandlungen durchgeführt werden.
Man hat in Versuchen nachweisen können, das über die "Chemoluminiszenz" die "Eigenbestrahlung" im Körper weiter geht, was für mich ein entscheidender Vorteil gegenüber der Ozontherapie ist, die den prinzipiell oben beschriebenen gleichen Effekt chemisch durch das Gas Ozon erzeugt. Die HOT oder UVB Behandlung hat also einen langanhaltenden Effekt. Meiner Erfahrung nach sind bei der Ozontherapie die Nebenwirkungen höher.  Darum führe ich diese Therapie nicht durch.
In einer selbst durchgeführten Anwendungsbeobachtung konnten wir eine deutliche Senkung des Cholesterins und Blutzuckers nachweisen.


Indikationen:

Periphere arterielle Verschlusskrankheit AVK
Diabetische Mikro und Makrovaskulopathie, diabetische Gangrän, Nephropathie
Stabile Angina Pectoris bei KHK
Zerebrovaskuläre Insuffizienz - Durchblutungsstörungen im Gehirn
Schwindel, durch Durchblutungsstörungen erzeugt
Hypercholesterinämie
Diabetes
Erschöpfung, Müdigkeit
Maculadegeneration
geriatrische Erkrankungen
zur Immunstimulation
Aufbauunterstützung und Revitalisierung bei Krebserkrankungen (Achtung: keine Krebstherapie!)
Tinnitus
Hörsturz
Als Aufbautherapie bei Müdigkeit, Erschöpfung.
Entzündliche Erkrankungen aus dem orthopädischen Formenkreis
Migräne

Kontraindikationen:
Akute Blutungen,
Schwangerschaft
Schilddrüsenüberfunktion
Fieber
Lichtdermatosen
schwelende symptomatische Entzündungen


Nebenwirkungen:
HOT und UVB haben keine ernsten Nebenwirkungen.






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