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E-Zell Schmerztherapie

E - Zell Therapie
Die percutane bioelektrische Strombehandlung, eine neue Therapie, wird bisher nur in ausgewählten Arztpraxen angeboten!  Sie beschleunigt und fördert die Zellheilung bestimmter Strukturen wie Sehnen, Muskeln und anderer Gewebe im menschlichen Körper.  
Der Hintergrund: Sog. Aktionspotentiale kennen wir schon lange an den Zellwänden. Sie sind u. A. am Elektrolyteinstrom in und aus der Zelle beteiligt. Zellen kommunizieren aber auch untereinander elektrisch und tauschen Informationen aus.  Zusätzlich gibt es aber auch transepitheliale Potentiale im Bereich der Zellen, die einen erheblichen Einfluß auf die Heilungsprozesse haben. Im Rahmen eines Zelldefektes verändert sich das elektrische Feld. Mit der E-Zelltherapie
wird wieder ein physiologisches elektrisches Feld hergestellt.  

Unsere Therapie führt  einen bestimmten unipolaren Strom genau in das betroffene Gewebe mit Hilfe von Akupunkturnadeln, die genau im Ort des Geschehens platziert werden. Dieser lenkt die körpereigenen Heilungsprozesse wie Stammzellen und andere immunkompetente Zellen zum Ort des Defektes, die entlang des elektrischen Feldes wandern. Die entstandene Übersäuerung des umliegenden Gewebes wird wieder normalisiert. Das führt zu einer schnellen Schmerzreduktion und zur Entzündungshemmung. Das führt letztendlich zu einer beschleunigten Regeneration und Ausheilung der Krankheit. Das Gerät arbeitet dabei im Mikroamperebereich.

Diese Therapie ist neu und ist eine super Ergänzung zu unseren anderen schmerztherapeutischen Verfahren wie Akupunktur und schließt so manche Lücke.

Wie führen wir die Therapie durch:

Wir setzen 4-8 Akupunkturnadeln in den Bereich des Defektes, um den Strom genau am Ort des Geschehens zu platzieren. Das kann also z.B. am Ellbogen sein, oder am Muskel an der Wade oder an einem Gelenkkapselbereich.
Diese Akupunkturnadeln werden mit Hilfe kleiner feiner Klammern unter Strom gesetzt, wie man sie auch von der Elektroakupunktur her kennt. Und das ist der feine Unterschied zu anderen "Reizstrom Therapien". Bei diesen wird nämlich der Strom auf der Haut appliziert und geht nur etwas in die Tiefe.  Therapiert wird ca. 20-30 min. pro Sitzung, in der Regel sind   3-6 Sitzungen 1-2 mal pro Woche ausreichend, in wenigen Fällen auch mehr. Je nach Erkrankung und Lokalisation wählen wir eine bestimmte Stromstärke aus. Es handelt sich nicht um eine Akupunkturtherapie, sondern wir benutzen die Akupunkturnadeln nur, um den Strom an den Ort des Geschehens zu bringen. (Das die Akupunkturnadeln einen eigenen zusätzlichen Effekt haben können, ist sicherlich möglich.)  

Was ist der Unterschied zu anderen Reizstromtherapien wie z.B. TENS-Geräten: Diese haben einen Einfluss auf die Reizweiterleitung und wirken damit analgetisch, oder sie bringen Medikamente in die Haut, sie haben aber keinen Einfluss auf die Defektabheilung. Wir arbeiten bei unserer Therapie mit unipolarem Gleichstrom, ahmen also den sog "Zellstrom" nach.  Der Patient verspürt im Behandlungsbereich nur ein leichtes nicht schmerzhaftes Kribbeln.

Wann setzen wir diese Therapie ein bzw. warum akupunktieren wir nicht? Viele Indikationen überschneiden sich sicherlich, aber so manche Indikationen sind nicht optimal mit Akupunktur zu therapieren. Auch eine Stoßwellenbehandlung ist z.B. im Bereich der Achillessehne sehr schmerzhaft. Kleine Fingerarthrosen sind mit Akupunktur schmerzhaft und schlechter zu behandeln.

Natürlich, und da muss man fair sein, wir können einen Therapieerfolg nicht in jedem Fall garantieren, aber die Wirkung ist frappierend.

Indikationen:

Schmerzen:
Migräne, Trigeminusneuralgie, Clusterkopfschmerz
Neuralgien , Karpaltunnelsyndrom, periphere Nervenentzündungen, Bandscheibenschmerzen, M. Sudeck

Sportmedizin, Verletzungen:
Tennisarm, Sehnenentündungen, Muskelfaserrisse, Sehnenüberlastungen, Achillessehnenschmerzen, Verstauchungen und Bänderrisse an div. Gelenken,  diffuser Gelenkschmerz, Schleimbeutelentzündungen, Rhizarthrose
uvm.

 
           







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